Oft gestellte Fragen

Wie wurden die Zähne bis jetzt ersetzt?

Viele von Ihnen waren bisher an klassische Zahnbrücken und Zahnprothesen gewöhnt. Beide Lösungen helfen, aber sie haben entschiedene Nachteile.
Die Zahnbrücke, wie der Name sagt, überbrückt eine Lücke zwischen den Zähnen. Genauso wie eine Brücke erfordert sie zwei stabile Tragpfeiler. Zu ihrer Konstruktion sind zwei gesunde, funktionsfähige, vollwertige Zähne notwendig. Sie werden durch Abschleifen für immer zerstört und erfüllen ihre ursprüngliche Funktion nicht mehr.

Auch Zahnprothesen bringen nicht gerade kleine Probleme mit sich. Im Laufe der Zeit sitzt die Prothese immer schlechter. Der Grund kann ein fortschreitender Verlust von Knochengewebe des Kiefers unter der Prothese sein; auch eine Anschwellung der Mundschleimhaut unter der Prothese ist möglich. Der Träger einer lockeren Zahnprothese ist nicht in der Lage, die Nahrung richtig zu zerkleinern, was zu schweren Verdauungsstörungen führen kann. Die Zahnprothese verhindert oft ein vollwertiges gesellschaftliches Leben.

Wie funktionieren die LASAK Zahnimplantate?

Das Zahnimplantat ist ein künstlicher Ersatz der Zahnwurzel, hergestellt aus reinem Titan – einem Material, das das Knochengewebe nicht als Fremdkörper ablehnt, sondern sich im Gegenteil damit direkt und fest verbindet. Das Implantat wird statt der fehlenden Wurzel des ursprünglichen Zahnes in den Kieferknochen eingesetzt. In Verbindung mit dem Aufbaupfosten bildet es die Grundlage zur Befestigung des neuen Zahnes. Der künstliche Zahn ist ähnlich wie ein gesunder Zahn verankert. Nur so erreicht das Zahnimplantat eine Festigkeit und volle Funktionsfähigkeit, die mit den ursprünglichen Zähnen vergleichbar ist.

Wie verläuft die Behandlung?

Die Implantation verläuft so, dass der Zahnarzt zuerst ein Zahnimplantat in Ihren Kieferknochen einsetzt, das wie eine kleine Schraube aussieht. Sobald das Implantat im Verlauf der folgenden Wochen eingeheilt ist, wird ein Aufbaupfosten mit dem Implantat verbunden. Dieser sieht wie eine kleine Walze aus, die aus dem Zahnfleisch herausschaut. Auf den Aufbaupfosten wird dann ein künstlicher keramischer Zahn auf einfache Weise befestigt. Der neue Zahn ist von den ursprünglichen Zähnen nicht zu unterscheiden und bleibt stabil beim Biss.

Müssen Sie sich vor Schmerzen fürchten?

Bestimmt nicht. Die Einsetzung des Implantats in den Kieferknochen ist für einen geschulten Zahnarzt ein Routineeingriff. Sie wird in einer normalen Zahnarztpraxis unter lokaler Betäubung durchgeführt. Das Einsetzen eines Implantats dauert ungefähr eine Viertelstunde. Unsere Patienten sagen, dass sich die Implantation mit dem Zahnziehen vergleichen lässt.

Wem empfehlen wir die Implantate?

Die Implantate sind für alle Patienten zu empfehlen. Mit ihrer Hilfe kann man große sowie kleine Lücken ausfüllen und einen verkürzten Zahnbogen ergänzen. Wir empfehlen sie auch denjenigen Personen, die keine eigenen Zähne mehr haben. Über die konkrete Verwendung entscheidet immer der Zahnarzt auf Grund des gesamten Gesundheitszustandes des Patienten.

Wie lange halten die Implantate?

Das hängt weitgehend von Ihnen ab. Gemäß Hinweisen Ihres Zahnarztes haben Sie auf eine regelmäßige und gründliche Mundhygiene zu achten. Gute hygienische Bedingungen in der Mundhöhle sind absolut notwendig. Eine Entzündung des Zahnfleisches kann dazu führen, dass das Implantat herausfällt. Im entzündeten Mund könnte das Implantat mehr Schaden als Nutzen verursachen. Ihr Zahnarzt ist ebenso wie Sie an einer langen Lebensdauer Ihres Implantats interessiert. Deswegen ist es wichtig zu regelmäßigen Kontrollen zu gehen und die Anweisungen des Zahnarztes zu befolgen.